Jubel bei den Österreichern: Johannes Lamparter holt seinen zweiten Sieg und das gelbe Leibchen, Franz-Josef Rehrl Rang 3
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Lamparter holt auch beim zweiten Weltcup des Wochenendes den Sieg
Klingenthal, 16.01.2022. Der Sieger des zweiten Wettbewerbs beim VIESSMANN FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal heißt auch Johannes Lamparter (AUT). Auch am Sonntag ließ der Österreicher in der Sparkasse Vogtland Arena der Konkurrenz keine Chance und landete einen Start-Ziel-Sieg. Schon nach dem Springen lag er in Front, gemeinsam mit seinem Landsmann Franz-Josef Rehrl. Dritter beim Springen wurde diesmal der Este Kristjan Ilves, der es damit nach seinem zweiten Platz am Samstag auch zwei Mal auf das Klingenthaler Podest schaffte.
Die drei liefen das gesamte Rennen auf der schweren Runde gemeinsam vor dem Feld, bevor sich der Johannes Lamparter in der letzten Runde absetzte und nach 25:01,6 Minuten die Ziellinie überquerte. Damit sicherte er sich auch die Führung im Gesamt-Weltcup. Ilves fing Rehrl im Sprint noch ab.
Wie schon am Samstag feuerten die laut Coronaregelung zugelassenen 1.000 Zuschauer die Kombinierer lautstark an, vor allem natürlich das deutsche Team. Die hatten am Vormittag zwar solide Sprünge gezeigt, konnten aber den Abstand nicht mehr wettmachen. So wurde Vinzenz Geiger als Siebenter bester DSV-Kombinierer, gefolgt von Johannes Rydzek.
Am kommenden Wochenende geht es in der Sparkasse Vogtland Arena schon weiter mit Nordischer Kombination. Im Continental-Cup, also der zweiten Liga, werden Freitag, Samstag und Sonntag drei Wettkämpfe ausgetragen. An jedem Tag können laut sächsischer Corona-Schutzverordnung wieder 1.000 Zuschauer mit 2Gplus in der Arena dabei sein.
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Johannes Lamparter
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Johannes Lamparter sichert sich den ersten Sieg in Klingenthal
Klingenthal, 15.01.2022. Johannes Lamparter (AUT) hat sich den Sieg im ersten der beiden Wettbewerbe beim VIESSMANN FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal gesichert. Der junge Österreicher vom Nordic Team Absam (Tirol) überquerte in einer Zeit von 25:18,5 Minuten nach dem 10-Kilometer-Langlauf die Ziellinie in der Sparkasse Vogtland Arena. Nach dem Springen hatte er noch auf Rang drei gelegen. Zweiter wurde mit einem minimalen Rückstand von 0,3 Sekunden Kristjan Ilves aus Estland. Als dritter sprintete der Japaner Ryōta Yamamoto mit 0,7 Sekunden Rückstand zum Ersten über die Ziellinie. Die drei lagen schon nach dem Springen in Front, konnten auf den fünf schweren Runden ihren Vorsprung halten.
Frenetisch angefeuert von den entsprechend der Corona-Verordnung zugelassenen 1.000 Zuschauern sicherte sich Julian Schmid vom SC Oberstdorf als bester deutscher Kombinierer den vierten Platz. Auch die anderen deutschen Asse kamen auf vordere Plätze. Eric Frenzel wurde Sechster, Manuell Faißt Zehnter, Terence Weber Elfter, Johannes Rydzek Zwölfter und Vinzenz Geiger 13.
Am Sonntag folgt ein weiterer Gundersen-Wettbewerb, bei dem wiederum 1.000 Fans dabei sein dürfen. 10.00 Uhr beginnt auf der Schanze die Qualifikation, 11.30 Uhr folgt der Wertungsdurchgang. 15.30 Uhr fällt der Startschuss zum 10-Kilometer-Lauf.
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Sparkasse Vogtland Arena
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Kombinierer sorgen mit weiten Flügen für Weltcupspannung
Simen Tiller gewinnt Provisorischen Wertungssprung knapp vor Terence WeberKlingenthal, 14.01.2021. Mit einer ganzen Reihe von superweiten Sprüngen haben die besten Kombinierer der Welt die Spannung auf die beiden Weltcup-Wettbewerbe am Wochenende in Klingenthal weiter erhöht. Hauchdünn entschied Simen Tiller (NOR) den Provisorischen Wertungsdurchgang (PCR) für sich. Der junge Norweger flog in der Sparkasse Vogtland Arena auf 137,5 Meter, erhielt dafür 138,2 Punkte. Das waren genau 0,1 Punkte mehr als Terence Weber (GER), der bei besseren Windbedingungen auf 142,5 Meter segelte. Der Mann vom SSV Geyer unterstrich damit bei seinem Heimweltcup seine Top-Form. Den dritten Platz sicherte sich Franz-Josef Rehrl aus Österreich, dessen 138,5 Meter-Sprung mit 137,2 Punkten bewertet wurde. Der PCR wird nur dann in die Wertung kommen, wenn am Samstag ein Sprunglauf nicht möglich sein sollte. Die Wetterprognosen sind aber gut.
Die Zuschauer erlebten bei besten Bedingungen in den beiden Trainingsdurchgängen und im PCR sehr viele Sprünge über 130 Meter, der von Terence Weber sogar über 140 Meter. Insgesamt gingen 58 Kombinierer aus 15 Ländern zum Auftakt des VIESSMANN FIS Weltcup Nordische Kombination über den Bakken.
Bei den Wettbewerben am Samstag und Sonntag können laut sächsischer Corona-Verordnung jeweils 1.000 Zuschauer dabei sein. Tickets gibt es unter
www.weltcup-klingenthal.de. Insgesamt 11 Athleten aus dem deutschen Team sind am Start. Allein sie werden für Spannung sorgen, denn noch sind drei Startplätze für Olympia zu vergeben.
Samstag wird um 9.45 Uhr gesprungen, 13.45 Uhr folgt 10-Kilometer-Lauf. Sonntag startet der Wettkampf um 11.30 Uhr mit dem Springen, 15.30 Uhr wird gelaufen. Start und Ziel sind direkt im Schanzenauslauf. Für Speisen und Getränke ist in der Sparkasse Vogtland Arena gesorgt.
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Wettkampf-Triple für nordische Skisportler aus Klingenthal
Martin Hahn vom VSC Klingenthal läuft beim Sommer Grand Prix in Oberhof am 28. und 29. August auf Rang 22, Jenny Nowak wird bei den Damen starke 6. Bei den Junioren erreicht Nick Schönfeld vom VSC den 10. Platz - Thea Häckel sichert sich bei den Juniorinnen den Bronzerang. Josephin Laue wird beim FIS Cup der Skispringerinnen in Einsiedeln mit zwei Dritten Plätzen beste Deutsche.
Hinter den Sportlern des Bundesstützpunkts in Klingenthal liegt ein sowohl ereignisreiches als auch erfolgreiches Wettkampfwochenende. Während die Nordischen Kombinierer zum FIS Sommer Grand Prix und FIS Youth Cup in Oberhof an den Start gingen, waren die Klingenthaler Skisprungdamen beim FIS Cup in Einsiedeln in der Schweiz zu Gast.
Bei der ersten Station des FIS Sommer Grand Prix in Oberhof sicherte Martin Hahn die Beteiligung des VSC Klingenthal. Beim Stelldichein der Kombinierer vor dem nahenden Olympiawinter belegte Martin Hahn am ersten Wettkampftag den 22. Gesamtrang. Den Sieg sicherte sich Vize-Weltmeister Ilkka Herola aus Finnland. Am zweiten Wettkampftag schwächelte Martin Hahn im Sprunglauf und startete als 39. auf die 10km Rollskistrecke. Am Ende konnte er sich auf den 36. Rang vorarbeiten. Feiern sollten die deutschen Kombinierer am Sonntag dennoch - mit dem Doppelsieg von Johannes Rydzek und Vinzenz Geiger aus Oberstdorf konnte das DSV-Team ein Ausrufezeichen vor der nahenden Olympiasaison setzen.
Nicht nur der Sommer Grand Prix der Herren machte Halt in Oberhof. Im Damenbewerb der besten Kombiniererinnen kam Jenny Nowak auf die Ränge 8 und 6. Beim Doppelsieg von Gyda Westvold Hansen aus Norwegen konnte die 19-Jährige vom SC Sohland, die am Bundesstützpunkt in Klingenthal unter Uwe Schuricht und Lech Pochwala trainiert, zwei gute Platzierungen erreichen und klassifizierte sich damit als beste Deutsche.
Komplettiert wurden die Bewerbe im thüringischen Oberhof durch den FIS Youth Cup der Nachwuchskombinierer. Am ersten Wettkampftag galt es hier nach einem Wettkampfsprung auf der Jugendschanze am Oberhofer Wadeberg den 5 Kilometer Crosslauf zu absolvieren. Nick Schönfeld vom VSC lief hier im internationalen Starterfeld als zweitbester Deutscher auf Rang 11. Florian Schultz, der ebenfalls in Klingenthal trainiert, wurde 18. Bei den Juniorinnen arbeitete sich Thea Häckel nach dem 9. Platz im Kombinationsspringen auf Rang 4 nach vorn. Die Steigerung ihrer Spungleistung gab am zweiten Tag den Ausschlag: Mit einem soliden 3. Platz nach dem Springen sicherte sie sich auch den Bronzerang in der Kombinationswertung. Abgerundet wurde das Ergebnis durch die Platzierungen ihrer großen Schwester. Nach soliden Sprung- und Laufleistungen holte sich Anne Häckel, die ebenfalls für den VSC Klingenthal an den Start ging, zweimal die Bronzemedaille im Klassement der 15-17 Jähringen.
Die besten Nachwuchsskispringerinnen gastierten beim FIS Cup im Schweizer Einsiedeln. Bei überlegenen Siegen der Lokalmatadorin Sina Arnet sicherte sich Josephin Laue mit zwei konstanten Sprüngen in beiden Bewerben den dritten Rang, wurde somit beste Deutsche und hielt die Fahnen des Klingenthaler Bundesstützpunktes hoch. Mit dieser Konstanz konnten leider nicht alle Klingenthaler Starterinnen glänzen. „Insgesamt bin ich zufrieden, dennoch muss es uns bis zum Winter gelingen, zwei konstante Sprünge im Wettkampf zu zeigen“, berichtet André Pschera, Stützpunkttrainer Damenskisprung.
Pia Lilian Kübler wurde 7. und 8. – Lia Böhme vom VSC Klingenthal sprang auf die Ränge 9 und 11.
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Gesamtweltcupsieger Jarl Magnus Riiber
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Weltcup-Finale Nordische Kombination in Klingenthal
Klingenthal, 21.03.2021. Riiber holt sich den Tagessieg, erhält die Kristallkugel und Deutschland freut sich über den Sieg im NationencupJarl Magnus Riiber heißt der Sieger auch am zweiten Tag des Viessmann FIS Weltcups Nordische Kombination in Klingenthal. Beim diesem letzten Rennen der Saison setzte sich der Norweger im Zielsprint gegen seinen Landsmann Espen Bjørnstad durch. Die beiden waren nach Sprüngen auf 139,5 bzw. 139 Meter als Zweiter und Dritter ins 10-Kilometer-Rennen gegangen. Ryōta Yamamoto (JAP) zeigte mit 143 Metern am Vormittag den weitesten Sprung, startete als erster. Er konnte aber das hohe Tempo nicht lange mithalten und wurde am Ende Fünfter.
Spannend ging es auch im Kampf um den dritten Podestplatz zu. Johannes Lamparter (AUT) und Fabian Rießle stürmten zusammen auf die Zielgerade, der Deutsche hatte schließlich die Skispitze vorn. Fabian Rießle: „Mit dem dritten Platz kann ich sehr, sehr zufrieden sein und in die wohlverdiente Pause gehen. Dann werden wir weiterarbeiten, um uns im Springen wieder besser zu platzieren.“
Mit Vinzenz Geiger auf Platz sechs, Manuel Faißt auf zehn und Eric Frenzel auf 12 konnten die deutschen Kombinierer ihre Spitzenstellung in dieser Saison noch einmal unter Beweis stellen und zeigten so eindrucksvoll, dass sie verdient die Glaskugel für das beste Team der Saison entgegennehmen konnten. Vinzenz Geiger wurde darüber hinaus auch noch als Zweiter in der Gesamtwelt-Wertung geehrt.
Jarl Magnus Riiber konnte mit der Kristallkugel in der Hand auf eine beeindruckende Saison blicken: „Es war der letzte Sieg der Saison. Ich bin so glücklich, dass der zweite Platz mein schlechtester in dieser Saison war. Zudem habe ich in Ruka gewonnen, das Seefeld-Triple, bin Weltmeister geworden und konnte auch den Gesamtweltcup für mich entscheiden. Jetzt ist die Saison vollständig.“
Das Organisationsteam des VSC Klingenthal erhielt für die Durchführung des Weltcups, das ja in nur zwei Wochen vorbereitet wurde, viel Lob. „Wir sind sehr zufrieden, dass dieses Finale einer schwierigen Saison mit zwei regulären Wettkämpfen zu Ende ging. Dafür sind wir den Organisatoren um Alexander Ziron sehr dankbar. In Klingenthal spüren wir immer wieder, dass die Organisatoren nicht einfach einen Wettkampf vorbereiten und durchführen, sondern dass sie mit viel Herz in allen Bereichen für bestmögliche Bedingungen sorgen“, so das Resümee von FIS-Renndirektor Lasse Ottesen.
Ein Beispiel dafür ist die Aktion der „Semmel-Engel“, wie die freiwilligen Helferinnen in Sachen Verpflegung genannt werden. Zu Hause hatten sie Muffins gebacken, füllten damit kleine Gläser und versahen diese mit einem Etikett: „Weltcup auf die Schnelle – Klingenthal ist zur Stelle“. Damit verwiesen sie auf die gerade mal zwei Wochen, die Klingenthal nach der Übernahme von Schonach zur Vorbereitung des Weltcup-Finales hatte. Jeder Athlet, Betreuer und Offizielle erhielt so ein Gläschen mit bunter Schleife. Darüber hinaus füllten die „Semmel-Mädels“ am Weltcup-Wochenende mehr als 1.000 Verpflegungsbeutel, belegten dafür 3.000 Semmeln geschmackvoll mit Wurst und Käse.
Noch einmal Lasse Ottesen: „Wir wollen in der kommenden Saison sehr gerne wieder nach Klingenthal kommen und dann hoffentlich auch wieder die tollen Fans erleben.“
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Akito Watabe, Jarl Magnus Riiber, Johannes Lamparter (v. l.)
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Immer wieder Riiber und zwei sagenhafte Schanzenrekorde
Klingenthal, 20.03.2021. Riiber, Riiber, immer wieder Riiber. Jarl Magnus Riiber hat auch den ersten der beiden Weltcups der Nordischen Kombinierten in Klingenthal gewonnen. In der Sparkasse Vogtland Arena fuhr er einen Start-Ziel-Sieg ein. Nach einem Riesensatz auf 143 Meter ging der Norweger 6 Sekunden vor dem Japaner Akito Watabe auf die Strecke.
Gemeinsam bauten die beiden dann auf den sechs schweren Runden ihren Vorsprung immer weiter aus. Wenige Meter vor dem Ziel setzte sich Riiber dann ab und überquerte 0,7 Sekunden vor dem Japaner die Ziellinie. Damit sicherte er sich nicht nur den achten Sieg in dieser Saison, sondern auch endgültig die Gläserne Kugel als Weltcup-Gesamtsieger.
Den dritten Platz sicherte sich aus einer fünfköpfigen Verfolgergruppe Johannes Lamparter (AUT) vor Manuel Faißt. Das gute Ergebnis der deutschen Kombinierer vervollständigten auf den Plätzen sechs, neun und zehn Johannes Rydzek, Fabian Rießle und Eric Frenzel.
Bei schwierigen Verhältnissen auf der Schanze am Schwarzberg gelang zwei Aktiven ein neuer, fabelhafter Schanzenrekord. Zunächst segelte im Wertungsdurchgang für die heutige Entscheidung der Japaner Ryōta Yamamoto auf 149 Meter. Wenige Minuten später gelang im Provisorischen Wertungsdurchgang für den morgigen Wettkampf Jarl Magnus Riiber die gleiche Weite. Der Sprung würde aber nur in die Wertung kommen, falls morgen kein Springen möglich ist.
Am Sonntag (21.03.2021) folgt dann die letzte Entscheidung der diesjährigen Weltcup-Saison der Kombinierer. Um 11.00 Uhr beginnt das Springen in der Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal, 14.45 Uhr ist der Start zum 10-Kilometer-Lauf.
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Schanzenchef Sören Schröter verfestigt und glättet mit dem „Bison“ den Aufsprunghang
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Die gesamte Kombinierer-Weltspitze kommt nach Klingenthal
Klingenthal, 17.03.2021. Die gesamte Weltspitze der Nordisch Kombinierten kommt vom
19. bis 21. März zum Finale des Viessmann FIS Weltcups nach Klingenthal. 57 Athleten aus 12 Ländern stehen derzeit in der Meldeliste für das Wochenende. Unter ihnen die frisch gebackenen Weltmeister Jarl Magnus Riiber und Joergen Grabaak aus Norwegen sowie Johannes Lamparter und Lukas Greiderer aus Österreich.
Natürlich ist auch das erfolgreiche WM-Team aus Deutschland in der Sparkasse Vogtland Arena dabei. „Ich freue mich, dass Klingenthal das Weltcup-Finale übernommen hat und wir dort nun noch einmal Wettkämpfe haben. Ich habe mich noch einmal gut vorbereitet, und jetzt werden wir alles geben, um einen schönen Abschluss in der Heimat zu haben“, schaut Eric Frenzel auf das Wochenende. Vinzenz Geiger wird sicher alles daran setzen, seinen Doppelerfolg von Klingenthal im Februar zu wiederholen. Und insgesamt wollen die Deutschen Kombinierer auch die Nationenwertung dieser Saison gewinnen. Für den gastgebenden VSC Klingenthal geht Martin Hahn an den Start.
Der VSC Klingenthal hat das Saisonfinale des FIS-Weltcups Nordische Kombination kurzfristig übernommen, da in Schonach nicht genügend Schnee liegt. Sowohl Schanze als auch Loipe in Klingenthal sind nach dem Weltcup im Februar noch in gutem Zustand. Derzeit sind die Helfer jeden Tag im Einsatz, um der Wettkampfstätte den Feinschliff zu verpassen.
Grundlage für die Austragung ist das Hygiene-Konzept der Vogtländer, das sich im Februar beim Weltcup bestens bewährte. Das schließt leider aus, dass Zuschauer die Wettkämpfe vor Ort genießen und die Aktiven anfeuern dürfen.
Es können aber Fans während des Weltcup-Finales von der Videowand in der Sparkasse Vogtland Arena schauen. Unter dem Motto „Zeig uns dein Jubelgesicht“ hat der VSC eine Spendenaktion gestartet. Damit wird Fans die Möglichkeit geboten, zumindest virtuell beim Weltcup dabei zu sein. Wer 10 Euro spendet und ein Selfie unter Angabe seines Namens sendet, wird von der Videowand schauen und kann eventuell auch im Fernsehen zu sehen sein.
Die Spende ist bitte zu überweisen auf das Konto des VSC Klingenthal e.V., IBAN: DE73 8705 8000 3610 0021 06. Die Selfies sollen per e-Mail in bestmöglicher Auflösung an spende@weltcup-klingenthal.de gesendet werden, ebenso ein Screenshot des Überweisungsbeleges.
Am 19. März wird ab 13.00 Uhr trainiert, 17.00 Uhr folgt der Provisorische Wertungsdurchgang. Samstag und Sonntag stehen zwei Gundersen-Entscheidungen an. Jeweils um 11.00 Uhr wird gesprungen. Start der 10-Kilometer-Läufe ist an beiden Tagen um 14.45 Uhr. Zu sehen sind die Wettkämpfe bei ARD und Eurosport.
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Sparkasse Vogtland Arena in Klingenthal
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Weltcup-Finale der Kombinierer in Klingenthal
Vom 19. bis 21. März werden zwei Gundersen Wettbewerbe in der Sparkasse Vogtland Arena ausgetragen / Fans können Wettkämpfe nur im TV erlebenKlingenthal. Das Saisonfinale der besten Nordisch Kombinierten der Welt, wird in Klingenthal ausgetragen. In Abstimmung mit dem Internationalen Skiverband FIS und dem Deutschen Skiverband DSV wird der VSC Klingenthal, die für Schonach geplanten Wettbewerbe übernehmen. Im Schwarzwald lassen die Witterungsverhältnisse die Austragung des Finales nicht zu.
„Nach den Weltcups im Februar sind sowohl Schanze und auch Loipe noch gut in Schuss, dass bei uns ordnungsgemäße Wettkämpfe möglich sind,“ erklärt Alexander Ziron, Generalsekretär des Organisationskomitees. Wichtig ist dabei auch, dass sich im Februar das Corona-Hygiene-Konzept in Klingenthal bestens bewährt hat. Dies wird auch diesmal voll umfänglich angewendet.
Das Weltcup-Finale wird mit einem lachenden und einem weinenden Auge vorbereitet. „Natürlich freuen wir uns, dass wir die besten Kombinierer der Welt in dieser Saison ein zweites Mal bei uns begrüßen können. Das weinende Auge ist, dass die Fans auch diesmal die Wettkämpfe nur im TV verfolgen können. Die aktuelle Corona-Situation lässt eine Veranstaltung mit Zuschauern nicht zu,“ so Ziron. In die Arena dürfen nur akkreditierte Personen, die entsprechende Tests vorweisen können.
Geplant ist, dass am 19. März Training und Provisorischer Wertungsdurchgang durchgeführt werden. Am Samstag und Sonntag stehen die letzten beiden Gundersen Entscheidungen der Saison an. Jeweils um 11.00 Uhr wird gesprungen, 14.45 Uhr folgen die 10-Kilometer-Läufe.
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Vinzenz Geiger
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Vinzenz Geiger gewinnt auch den zweiten Kombinierer-Weltcup
Klingenthal, 07.02.2021. Der Doppelweltcup in der Nordischen Kombination und im Skispringen ging im Vogtländischen Klingenthal mit einem Paukenschlag zu Ende: Der Österreicher Lukas Greiderer stellte einen neuen Schanzenrekord auf. Der Nordische Kombinierer flog bei seinem Wertungsdurchgang 148,5 Meter und übertraf damit den Finnen Sindre Ure Sötvik, der am 4. Januar 2019 einen Meter kürzer flog als Greiderer.
Den Tagessieg konnte der Österreicher dennoch nicht einfahren. Vinzenz Geiger bestätigte seine Leistung vom Vortag und erkämpfte sich – zum zweiten Mal an diesem Wochenende – mit einem starken Lauf den ersten Platz. Er startete komfortabler in die Loipe als am Vortag. Mit nur 23 Sekunden Rückstand auf Greiderer und Rang fünf schloss er schnell auf die Spitzengruppe auf. Erst gegen Ende der fünften Runde zog er das Tempo unerreichbar für den Österreicher an und erarbeitete sich den 4,1-Sekunden-Vorsprung, den er auch ins Ziel brachte. Auf Platz zwei folgte der Japaner Akito Watabe, Greiderer belohnte sich mit dem dritten Platz.
Hermann Weinbuch, deutscher Bundestrainer der Nordischen Kombination, fasste die Leistung seiner Mannschaft zusammen: „Wir waren mannschaftlich unheimlich stark. Wir haben im Springen einen großen Schritt nach vorn gemacht. Wir waren entschlossener, konsequenter und haben mehr an unsere Sprünge geglaubt. Insgesamt bin ich mit Klingenthal sehr zufrieden. Wir haben zwei Siege eingefahren. Das stimmt mich auf die WM in Oberstdorf sehr zuversichtlich.“ Auch Vinzenz Geiger ist mit seiner Leistung mehr als zufrieden: „Heute war wirklich ein perfekter Tag. Mir ist ein richtig guter Sprung gelungen, ich bin schön runtergesegelt. Das hat mir enorm viel Kraft gegeben. Ich habe versucht, wie gestern, in der Loipe zu attackieren und das hat geklappt.“
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Fabian Rießle, Vinzenz Geiger und Eric Frenzel (v. l.)
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Dreifachsieg beim Weltcup für die deutschen Kombinierer
Klingenthal, 06.02.2021. Der erste Wettkampftag beim Doppelweltcup der Skispringer und Nordisch Kombinierten in der Sparkasse Vogtland Arena brachte reichlich deutsche Erfolgserlebnisse – wenn auch leider nur für die Kombinierer.
Vinzenz Geiger, Fabian Rießle und Eric Frenzel zeigten sich zwei Wochen vor Beginn der Weltmeisterschaften in Medaillenform und legten einen glatten deutschen Dreifachsieg hin.
Nach dem Wertungssprung schien sich dieses Bild noch nicht unbedingt abzuzeichnen, die DSV-Athleten waren aber zumindest in Lauerstellung: Auf Rang eins landete mit großem Vorsprung Ryōta Yamamoto. Mit 141,5 Metern verwies er Terence Weber auf Platz zwei, der drei Meter kürzer als der Japaner sprang. Fabian Rießle landete auf Platz sechs, Eric Frenzel auf Platz 13 und Vinzenz Geiger auf Platz 14. Sie hatten jeweils 50 Sekunden, 1:09 Minuten und 1:14 Minuten auf Yamamoto aufzuholen.
Erst in der letzten der insgesamt fünf Runden konnte sich Vinzenz Geiger mit einem entschlossenen Antritt fast uneinholbar absetzen. Er beendete sein Rennen in 24 Minuten und 59,6 Sekunden. Fabian Rießle, Eric Frenzel und der Finne Ilkka Herola lieferten sich einen packenden Schlussspurt. Mit jeweils nur zwei und drei Zehntelsekunden verwiesen die beiden Deutschen Herola auf Platz vier.
Fabian Rießle fasste zusammen: „Es war alles in allem ein super Tag für uns. Im Wettkampf habe ich heute einen super Sprung zeigen können. Insgesamt war da aber noch Einiges drin. Mit dem Lauf war ich auch sehr zufrieden. Leider hat es nicht mehr gereicht, Vinzenz einzuholen, dennoch bin ich mit dem zweiten Platz sehr zufrieden.“
Auch Hermann Weinbuch, Bundestrainer der Nordischen Kombinierer, ist mit seinen „Jungs“ mehr als glücklich: „Die Leistungen waren überragend. Natürlich bin ich auch mit Johannes Rydzek auf Platz fünf und Terence Weber auf Platz acht mehr als zufrieden. Wir waren mannschaftlich sehr geschlossen und sind in der Spur gut aufgetreten. Wir wollten die Chefs sein, das hat man von Anfang an gespürt und das haben wir geschafft.“
Am Sonntag, den 7. Februar 2021, stehen für Kombinierer und Spezialspringer zwei weitere Einzelwettkämpfe an. Schon morgens 8.15 Uhr beginnt der Wettkampftag mit dem Probedurchgang der Nordisch Kombinierten, 9.30 Uhr folgt der Wertungssprung, 11.30 Uhr der 10-Kilometerlauf. Am Nachmittag folgt der zweite Klingenthaler Weltcup für die Skispringer an diesem Wochenende.
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