Deutscher Dreifach-Triumph der Kombinierer
Eric Frenzel holt sich vor dem Ziel die deutsche Fahne
© Thomas Lenk

Deutscher Dreifach-Triumph der Kombinierer

Klingenthal, 27.01.2013. Eric Frenzel (Oberwiesenthal) hat auch den zweiten FIS Weltcup der Nordisch Kombinierten gewonnen und damit als erster Deutscher vier Weltcupsiege in Folge gefeiert.
Tino Edelmann (Zella-Mehlis) und Johannes Rydzek (Oberstdorf) machten den deutschen Dreifachsieg perfekt.
Im so genannten „Penalty-Race“ entschied Frenzel wie schon am Vortag das Skispringen für sich und ging mit 10 Sekunden Vorsprung auf den Rest des Feldes in den 10-Kilometerlauf.
Edelmann und Rydzek mussten aufgrund ihres Rückstandes nach dem Springen eine bzw. drei Strafrunden über je 150 Meter absolvieren. Speziell Rydzek ließ sich von dieser Hypothek allerdings nicht beeindrucken und setzte sich auf der letzten Runde von den stärker gesprungenen Österreichern Bernhard Gruber und Wilhelm Denifl sowie dem französischen Olympiasieger Jason Lamy-Chappuis ab.
Während Frenzel einem einsamen Sieg entgegenlief, auf der Zielgeraden sogar noch eine deutsche Fahne aus dem Publikum entgegennahm, und Edelmann ungefährdet den zweiten Rang nach Hause brachte, sicherte sich Rydzek mit 4 Sekunden Vorsprung den Bronzerang.
Es war vor insgesamt 3.000 Zuschauern der erste deutsche Dreifacherfolg im Kombinationsweltcup seit Dezember 2007.
Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) zeigte zwar eine deutlich bessere Sprungleistung als am Vortag, konnte aber auch im Gespann mit dem Norweger Magnus Moan aufgrund von vier Strafrunden nicht mehr an die Spitze heran laufen. Am Ende stand wie schon am Samstag Rang 10 für den Routinier zu Buche.

Der Klingenthaler Weltcup-Winter wird am 12. und 13. Februar 2013 mit dem Skisprung-Weltcup der FIS Team Tour fortgesetzt. Tickets und Infos unter www.vogtland-arena.de
© VSC, Online Magazin (2013)
 
Deutscher Doppelsieg – Frenzel vor Edelmann

Eric Frenzel siegt in Klingenthal
© Thomas Lenk

Deutscher Doppelsieg – Frenzel vor Edelmann


Klingenthal, 26.01.2013. Eric Frenzel (Oberwiesenthal) hat den ersten von zwei Weltcups der Nordisch Kombinierten in Klingenthal gewonnen. Tino Edelmann (Zella-Mehlis) auf Rang zwei machte den deutschen Doppelsieg perfekt. Der Österreicher Wilhelm Denifl sicherte sich den dritten Podestrang.
Johannes Rydzek, Janis Morweiser (beide Oberstdorf) und Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) auf den Plätzen 7, 8 und 10 bescherten dem Deutschen Skiverband einen Monat vor den Weltmeisterschaften in Val di Fiemme ein überragendes Mannschaftsergebnis.

Durch seinen Sieg überenahm Frenzel, der bereits nach dem Springen vor Edelmann führte, auch das gelbe Trikot des Weltcup-Gesamtführenden. Der bisher führende Jason Lamy-Chappuis (FRA) musste sich mit Rang fünf begnügen.


Bei Temperaturen um die minus 10 Grad herrschte schon beim Wertungssprung blendende Stimmung unter den insgesamt knapp 4.000 Zuschauern in der Vogtland Arena. Mit seinem Satz auf 132,5 Meter sicherte sich Lokalmatador Frenzel 12 Sekunden Vorsprung vor Edelmann (127,0 Meter).
Beim 10-Kilometerlauf hatte sich dann schnell eine Führungsgruppe mit den beiden Deutschen sowie Denifl und dessen Landsmann Bernhard Gruber gebildet. Mit abwechselnder Führungsarbeit konnte der Abstand aufs Verfolgerfeld immer weiter vergrößert werden. Gut einen Kilometer vor dem Ziel wagte Frenzel dann den entscheidenden Angriff und konnte nicht mehr gestellt werden. Gut 10 Sekunden hatte der Erzgebirger schließlich Vorsprung.

Einen versöhnlichen Abschluss des Tages fand auch Björn Kircheisen. Nach abermals suboptimalem Sprung nur als 24. gestartet, kämpfte sich der Mann vom Bundesstützpunkt Klingenthal mit der besten Laufzeit des Feldes noch auf Rang 10.


Am Sonntag (27.01.2013) wird der Weltcup mit dem so genannten „Penaltyrace“ fortgesetzt. Dabei startet der Sieger des Sprunglaufs mit 10 Sekunden Vorsprung auf den Rest des Feldes ins 10-Kilometer-Rennen. Die weiteren Startet müssen, je nach Sprungergebnis, bis zu fünf Strafrunden über je 150 Meter absolvieren.
Der Probedurchgang beginnt 10.30 Uhr, ab 15.15 Uhr fällt die Entscheidung in der Loipe.
© VSC, Online Magazin (2013)
 
Weltcup-Strecke in Top-Zustand
Tino Krause bei der Loipenpräparation
© Brand-Aktuell



Weltcup-Strecke in Top-Zustand

Klingenthal, 23.01.2013. Zwei Tage vor Beginn des FIS Weltcup Nordische Kombination in Klingenthal sind die Vorbereitungen nahezu abgeschlossen.
Nachdem die Großschanze in der Vogtland Arena bereits am vergangenen Wochenende beim Continentalcup in perfektem Zustand war, ist auch die Präparierung der Langlaufstrecke für den Weltcup in den letzten Zügen.
Auf der 2,5-Kilometerrunde wurde seit vergangener Woche rund um die Uhr an verschiedenen Stellen Schnee produziert.
Mit zwei Pistenbullys wurde der Schnee dann in den vergangenen beiden Tagen verteilt. Schanzenwart Tino Krause: „Vor allem auf den steilen Bergstücken ist höchste Konzentration notwendig, um die Schneedecke auf durchschnittlich 40 Zentimeter zu verdichten und somit beste Wettkampfbedingungen zu garantieren.“
Während der Schnee auf der Laufstrecke verteilt wurde, waren Helfer und Mitarbeiter im Einsatz, um selbigen von den Tribünen in der Vogtland Arena zu entfernen und den Weltcup-Besuchern beste Bedingungen zu bieten.
© VSC, Online Magazin (2013)
 
„Es ist schön, über sich als Weltmeister zu lesen“
Eric Frenzel
© Thomas Lenk (2012)

„Es ist schön, über sich als Weltmeister zu lesen“

Interview mit Eric Frenzel, 22.01.2013. Mit seinem Doppelsieg in Seefeld hat sich Eric Frenzel (24, WSC Erzgebirge Oberwiesenthal) eindrucksvoll in der Weltspitze zurück gemeldet. Pünktlich zu seinem Heimspiel in der Vogtland Arena am kommenden Wochenende und den Weltmeisterschaften ab Ende Februar ist der Sportsoldat wieder in Topform. Im Interview mit VSC-Pressesprecher Sascha Brand erzählt er von seinen Erwartungen an die nächsten Wochen und verrät einiges über das Familienleben als Spitzensportler und junger Vater.

Eric, was hat sich für Dich seit deinem Weltmeistertitel von Oslo geändert? Wie fühlt es sich an, als Titelverteidiger zur nächsten WM zu fahren?
Eric Frenzel: Eigentlich hat sich in meinem Sportlerleben mit dem Weltmeistertitel nicht wirklich viel verändert, ich muss immer noch genauso hart trainieren wie alle anderen auch! Aber es ist natürlich schön, über sich als Weltmeister zu lesen oder als Weltmeister angekündigt zu werden. Das erfüllt mich schon auch mit Stolz. Bei der WM in Val di Fiemme wird dann sicher sehr auf mich geschaut werden, so ist das immer mit den Titelverteidigern. Davon möchte ich mich aber nicht unter Druck setzen lassen. Ich weiß, dass an diesem einen Tag alles passen muss, um als Weltmeister aus dem Wettkampf hervor zu gehen. Das kann man nicht erzwingen. Die Titelkämpfe in Oslo sind für unser gesamtes Team unglaublich erfolgreich verlaufen, man kann fast nicht erwarten, dass wir das dieses Jahr wiederholen werden. Mein Ziel ist es daher, gut abzuschneiden und wenn alles optimal läuft, auch meinen Titel zu verteidigen. Ich möchte auf den Punkt genau das zeigen, was ich kann. Und auf die Herausforderung freue ich mich schon.

Wie schätzt Du mit Blick auf die WM den bisherigen Saisonverlauf ein? Ist alles planmäßig?
Eric Frenzel: Wir haben uns zu Beginn der Saison sprungtechnisch nicht auf dem Niveau präsentieren können, das wir eigentlich von uns erwartet hatten. Darum haben wir in den vergangenen Wochen ganz schön hart gearbeitet. Mittlerweile steigt die Leistungskurve an und kommt dem Level, auf dem wir uns auch bei der WM bewegen möchten, immer näher. Natürlich machen wir immer noch kleine Fehler, die es zu beheben gilt, aber das ist auch gut so, sonst würde die Motivation fehlen, weiterhin akribisch zu trainieren.

Gab es seit dem Wechsel von Sprungtrainer Andreas Bauer zu den Skispringerinnen Veränderungen im Trainingsalltag?
Eric Frenzel: Das ist schwer zu sagen, denn natürlich wird das Skispringen nicht plötzlich neu erfunden, so dass sich alles verändert. Auch unser derzeitiges Trainer-Team legt Wert auf Dinge, die Andi Bauer uns schon immer ans Herz gelegt hat. Da Ronny Ackermann vor nicht allzu langer Zeit selber noch aktiv war und daher dem Sport noch sehr nahe ist, erklärt er uns viel über das Gefühl. Er versucht uns zu vermitteln, was wir in welcher Phase des Sprungs fühlen sollten. Das ist ein neuer Ansatz, der mir persönlich sehr gut gefällt und auch weiterhilft.

Spielen die Olympischen Spiele in Sotchi schon irgendeine Rolle für Dich oder planst Du „von Wettkampf zu Wettkampf"?
Eric Frenzel: Im Moment spielt die WM die größte Rolle. Mit Sotchi befasse ich mich noch nicht aktiv, auch wenn die Olympischen Spiele immer mal wieder Gegenstand der Überlegungen unserer Trainer sind. Da steht schon mal die Frage im Raum, wo wir uns im kommenden Jahr auch wegen der Höhenlage in Russland am besten vorbereiten sollten. Das eigentliche Training wird aber sowieso immer dem olympischen Zyklus angepasst, denn wenn man erst im Sommer vor den Spielen mit der Vorbereitung beginnen würde, führte das nicht zum Erfolg. Es braucht einige Jahre, um ein hohes Leistungsniveau zu erreichen und zu halten.

Welche Zielsetzungen hast Du für den Heim-Weltcup in Klingenthal und für die Weltmeisterschaften?
Eric Frenzel: In Klingenthal möchte ich meine Leistungen, die ich seit Beginn des Jahres gezeigt habe, bestätigen und zur WM hin möchte ich diese noch verbessern. In der Vogtland Arena steht eine meiner Lieblingsschanzen und dort habe ich eigentlich immer gute Wettkämpfe abgeliefert. Das möchte ich in diesem Jahr vor heimischem Publikum natürlich wieder schaffen.

Wie organisiert man als junger Vater, der im Winter viel in der Welt unterwegs ist, ein "normales" Familienleben?
Eric Frenzel: Das Organisieren übernimmt in erster Linie meine Freundin, denn wenn ich unterwegs bin, kann ich unmöglich wichtige Dinge für zu Hause regeln. Wenn ich aber daheim bin, bringe ich mich voll mit ein und genieße die Zeit mit meinen Zweien. Ich versuche natürlich, meiner Freundin auch Sachen abzunehmen, damit sie mal durchschnaufen kann. Wenn ich nicht gerade beim Training bin, beschäftige ich mich viel mit meinem Sohn. Wir sind sehr zufrieden, wie es läuft.
© VSC, Online Magazin (2013)
 
Gelungene Weltcup-Generalprobe
Lokalmatador Björn Kircheisen
© Thomas Lenk (2012)

Gelungene Weltcup-Generalprobe

Während des Continentalcups in der Nordischen Kombination am 19. und 20. Januar 2012 liefen in und um die Vogtland Arena die Schneekanonen weiter auf Hochtouren. Für den FIS Weltcup Nordische Kombination am Wochenende vom 25. bis 27.01.2013 wird in den nächsten Tagen noch eine 2,5 Kilometer-Laufstrecke rund um die Großschanze am Schwarzberg fertig präpariert. Start und Ziel werden wie im vergangenen Jahr unmittelbar im Schanzenauslauf angelegt, sodass die Zuschauer von den Tribünen einen optimalen Blick auf die Weltcup-Entscheidungen haben. „Die jüngsten Ergebnisse der deutschen Kombinierer machen natürlich Hoffnung auf einen weiteren Heimsieg in der Vogtland Arena“, blickt Organisationschef Alexander Ziron voraus. „Die Vorbereitungen laufen planmäßig. Bis auf leichte Kosmetikarbeiten ist die Schanze in einem perfekten Zustand. Die Schneeproduktion wurde erfolgreich abgeschlossen, am Montag beginnt die Präparierung der Laufstrecke. Wir hoffen auf traumhaftes Winterwetter und natürlich eine tolle Kulisse“, so Ziron weiter.
Neben den in Topform auftrumpfenden Tino Edelmann (Zella-Mehlis) und Eric Frenzel (Geyer) freut sich auch der Oberstdorfer Janis Morweiser auf einen weiteren Start in Klingenthal. Der COC-Sieger vom Wochenende wird auch zum Weltcup auf Punktejagd gehen. Insgesamt schickt der Deutsche Skiverband ein 11-köpfiges Aufgebot ins Vogtland. Neben Edelmann, Frenzel und Morweiser werden außerdem Wolfgang Bösl (Berchtesgaden), Michael Dünkel (Goldlauter), Andreas Günter (Baiersbronn), Fabian Rießle (Breitnau), Johannes Rydzek (Oberstdorf), Tobias Simon (Breitnau), Johannes Wasel (Baiersbronn) und natürlich Lokalmatador Björn Kircheisen an den Start gehen.
Der Weltcup beginnt am Freitag (25.1.), 14.00 Uhr mit dem Lauftraining. 16.00 Uhr folgt das offizielle Sprungtraining, zwei Stunden später der Provisorische Wettkampfsprung.
Am Samstag beginnt 11.30 Uhr der Probedurchgang, eine Stunde später der Wertungssprung. Die Entscheidung fällt ab 15.15 Uhr beim 10-Kilometerlauf.
Am Sonntag (27.1.) wird ab 10.30 Uhr gesprungen, erneut 15.15 folgt der Startschuss in der Loipe.
Die Tageskassen in der Vogtland Arena haben an allen Tagen geöffnet und halten genügend Tickets auch für Kurzentschlossene bereit.
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Deutscher Dreifachsieg beim Continentalcup
Janis Morweiser (Mitte) gewinnt vor Johannes Wasel (li.) und Tobias Haug
© Thomas Lenk

Deutscher Dreifachsieg beim Continentalcup

Klingenthal, 20.01.2013. Mit einem Deutschen Dreifachsieg und dem zweiten Erfolg von Janis Morweiser (SC Oberstdorf) ging am Sonntag (20.1.) der Wernesgrüner FIS Continentalcup der Nordisch Kombinierten in Klingenthal zu Ende.
Morweiser, der bereits den ersten Wettbewerb am Samstag für sich entscheiden konnte, setzte sich diesmal vor seinen Mannschaftskollegen Johannes Wasel  und Tobias Haug (beide Baiersbronn) durch. Im Zielsprint hatte er 0,3 bzw. 0,7 Sekunden Vorsprung. Mit Rang 4 für Wolfgang Boesl (Berchtesgaden) sowie den Plätzen 6, 7 und 8 für Philipp Blaurock (Biberau), Andreas Günter (Baiersbronn) und Johannes Firn (Schmiedefeld) feierten die Deutschen ein herausragendes Mannschaftsergebnis.
Nach dem Wertungssprung in der Vogtland Arena ging Wolfgang Boesl als Führender vor Gudmond Storlien (NOR), der am Ende Rang fünf belegte, in den 10-Kilometerlauf. Wasel folgte als Dritter mit 11 Sekunden Rückstand, Morweiser und Haug mit je 42 Sekunden als Sechster und Siebter.
Bereits nach der zweiten 2-Kilometer-Runde hatte sich eine fünfköpfige Führungsgruppe zusammen gefunden, die das Rennen mit deutlichem Vorsprung bis zum Schluss dominierte und knapp 50 Sekunden auf die Verfolger herauslief. Im Zielsprint hatte Storlien letztlich nichts mehr zuzusetzen und musste dem deutschen Quartett den Vortritt lassen.
Für Sieger Janis Morweiser war das Wochenende ein mehr als gelungenes: „Ich hatte heute zwar etwas schwere Beine, die beiden Siege sind aber natürlich großartig. Unser Mannschaftsergebnis ist überragend.“
Der Zweitplatzierte Johannes Wasel: „Ich bin sehr zufrieden. Ich war Anfang der Woche noch gesundheitlich angeschlagen und bin etwas überrascht, wie gut es beim Laufen ging. Springerisch bin ich in einer sehr guten Form.“
Tobias Haug freute sich vor allem über seinen gelungenen Sprung: „Läuferisch läuft es. Und heut hat auch endlich der Sprung gepasst. Ich freue mich sehr über den Podestplatz.
© VSC, Online Magazin (2013)
 
Janis Morweiser gewinnt ersten COC in Klingenthal
Janis Morweiser
© Thomas Lenk

Janis Morweiser gewinnt ersten COC in Klingenthal

Klingenthal 19.01.2013. Janis Morweiser vom SC Oberstdorf hat den ersten von zwei Continentalcups der Nordisch Kombinierten in Klingenthal gewonnen. Im Zielsprint des abschließenden 10-Kilometerlaufs im Skistadion Mühlleithen setzte sich Morweiser vor dem Norweger Gudmond Storlien und Alexander Brandner aus Österreich durch.

Johannes Wasel (SV Baiersbronn) und Johannes Firn (WSV Schmiedefeld) auf den Plätzen 4 und 5 sorgten für ein ausgezeichnetes deutsches Mannschaftsergebnis.

Nach dem Wertungssprung in der Vogtland Arena ging der Este Kristjan Ilves (135,0 m) als Führender in die Loipe, wurde allerdings nach gut 5 Kilometern von einer Verfolgergruppe gestellt.

Morweiser, Storlien und Brandner kämpften sich von den Plätzen 10, 7 und 12 nach vorn und konnten sich etwa 200 Meter vor dem Ziel entscheidend absetzen. 0,1 Sekunden Vorsprung brachten Morweiser schließlich den Sieg.

Dementsprechend zufrieden war der 21-jährige: „Solche Wettkämpfe geben natürlich immer viel Schwung und Selbstvertrauen. Vor allem mein Sprung war heute wirklich gut. Und unser Mannschaftsergebnis kann sich sehen lassen.“

Gudmond Storlin sieht vor allem auf der Schanze noch Reserven: „Mein Sprung war nicht optimal, ich hatte in der Luft einige Probleme. Mit meiner Laufleistung bin ich aber sehr zufrieden.“
Der drittplatzierte Michael Brandner schätzte ein: „Das Springen lief heute super, ich kam sehr gut mit der Schanze zurecht. Auch die Laufstrecke war perfekt präpariert und ich habe es zum Glück geschafft, mich an die Führungsgruppe heran zu hängen.“
© VSC, Online Magazin (2013)

 
14 Nationen bei Continentalcup
Christian Arlt vom VSC Klingenthal
© DSV

14 Nationen bei Continentalcup

Klingenthal. Mit dem Lauf- und Sprungtraining beginnt am Freitag (18.1.) der Wernesgrüner FIS Continentalcup der Nordisch Kombinierten in Klingenthal. Ab 14.00 Uhr können die 57 gemeldeten Athleten die Laufstrecke im Skistadion Mühlleithen unter die Ski nehmen. 17.00 Uhr folgt das offizielle Sprungtraining in der Vogtland Arena. 
„Die Kälte der letzten Tage hat uns optimale Bedingungen zum Schneeschießen und Präparieren der Anlagen geboten. Schanze und Laufstrecke sind in einem erstklassigen Zustand“, freut sich Alexander Ziron, Geschäftsführer von Veranstalter VSC Klingenthal. 
Insgesamt 14 Nationen haben gemeldet, die größte Mannschaft stellt mit 13 Athleten der Deutsche Skiverband. Mit Christian Arlt schaffte es auch ein Klingenthaler ins DSV-Aufgebot.

Ernst wird es am Samstag (19.1.) ab 10.00 Uhr mit dem Probesprung, eine Stunde später folgt der Wertungsdurchgang in der Vogtland Arena. Die Entscheidung fällt ab 14.00 Uhr beim 10-Kilometerlauf in Mühlleithen.

Am Sonntag folgt der zweite Wettkampf, der Zeitplan wird exakt eine Stunde vorgezogen (9.00 Uhr Probe, 10.00 Uhr Wertung, 13.00 Uhr Lauf).
 Für Tagestouristen ist die Vogtland Arena geschlossen. Besucher des Continentalcups erhalten an der Tageskasse Tickets.
© VSC, Online Magazin (2013)

 
Schneekanonen laufen in der Vogtland Arena
Markus Reinert an einer Schneekanone
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Schneekanonen laufen in der Vogtland Arena

Klingenthal, 11.01.2013. Seit Freitagmorgen laufen in der Vogtland Arena Klingenthal die Schneekanonen. „Endlich sind die notwendigen vier Grad Kälte, um Kunstschnee zu produzieren“, atmet Alex Ziron, Geschäftsführer der Vogtland Arena Vermarktungsgesellschaft (VAV), auf, nachdem Wärme und Regen der letzten Wochen die Schneedepots hatten weg schmelzen lassen. Alle Mitarbeiter sind im Einsatz, werden rund um die Uhr Schnee produzieren. Nun sieht er optimistisch den bevorstehenden internationalen Wettkämpfen entgegen.
Bereits am Donnerstagabend hatte das Organisationskomitee eingeschätzt, dass Klingenthal einmal mehr für die bevorstehende Wettkampfserie gerüstet ist – wenn das Wetter mitspielt. Das hat über Nacht umgeschlagen, minus fünf Grad, 10 Zentimeter Neuschnee.
Als erstes steht der Wernesgrüner FIS Continentalcup der Nordisch Kombinierten an. Vom 18. bis 20. Januar wird vor allem der Nachwuchs der Zweikämpfer aus 13 Ländern an den Start gehen. „Wir erwarten etwa 65 Aktive aus 12 Nationen. Sie werden in der Vogtland Arena springen und im Skistadion in Mühlleithen laufen“, so Ziron.
Eine Woche später, also vom 25. bis 27. Januar kommen dann die besten Nordisch Kombinierten der Welt ins Vogtland. 60 Sportler aus 13 Ländern haben gemeldet. Bis dahin wird auch die 2,5 Kilometer Langlaufstrecke aus der Arena heraus wieder hergerichtet und mit Kunstschnee präpariert sein. Entlang der Laufstrecke mussten in den vergangenen Tagen durch das Hochwasser verstopfte Entwässerungsrohre instand gesetzt werden. „Hervorragend, wie Firmen und die Stadt schnell und unbürokratisch geholfen haben“, bedankt sich Ziron. So werden die Aktiven also zunächst ihre Wertungssprünge ins Tal setzen und danach wird im Auslauf Start und Ziel der Langläufe sein. Die Zuschauer können also hautnah dabei sein. Für die Zeit zwischen Sprung und Lauf bereitet Veranstalter VSC Klingenthal ein buntes Programm vor.
Gute zwei Wochen später ist die Vogtland Arena Austragungsort des Weltcup-Skispringens innerhalb der Verivox.de FIS-Team-Tour. Am 11. Februar werden die weltbesten Skispringer anreisen und mit einer großen Party auf dem Marktplatz in Klingenthal empfangen. Am 12. Februar ist dann für 65 Springer aus 17 Nationen Training und Qualifikation. Am 13. Februar steigt der mit Spannung erwartete Wettkampf. Während der OK-Sitzung konnte eingeschätzt werden, dass dank der guten Leistungen der deutschen Adler in der Weltcup-Saison der Vorverkauf der Tickets so gut wie noch nie läuft. Schon 3.000 Tickets sind verkauft, täglich gehen weitere Bestellungen ein.  Man sollte sich also zeitig genug seine Karte für den 13. Februar sichern.
„Wir werden alles daran setzen, für alle Sportler, Offiziellen und Besucher wie immer ein guter Gastgeber zu sein. Keiner sollte den Weltcupwinter 2013 in Klingenthal verpassen“, lädt Alex Ziron ein.
© VSC, Online Magazin (2013)
 

Eric Frenzel wird Deutscher Meister

Klingenthal, 07.10.2012. Eric Frenzel (WSC Oberwiesenthal) hat sich in Klingenthal den Deutschen Meistertitel der Nordisch Kombinierten gesichert.
Nach einem Sprung von der Großschanze in der Vogtland Arena und einem 12-Kilometerlauf verwies er im Zielsprint Johannes Rydezk (Oberstdorf) auf den Silberrang. Tino Edelmann (Zella-Mehlis) kam als Dritter ins Ziel. Der Juniorentitel ging an Manuel Faisst (Baiersbronn) vor Dominik Schwaar (Sohland) vom Bundesstützpunkt Klingenthal und Stephan Baetz (Lauscha).
Der frisch gebackene Deutsche Meister Eric Frenzel: „Insgesamt lief der Wettkampf sehr ordentlich. Mit meinem Sprung war ich sehr zufrieden, da habe ich inzwischen wieder ein gutes Niveau erreicht. Die Laufleistung war auch in Ordnung, auch wenn es auf der sehr flachen Strecke schwierig war, das Tempo anzuziehen.“
© VSC, Online Magazin (2012)
 

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ISSN 1437-336X
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