Stefan Kraft
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Planica 2017

Planica, 24.–26.03.2017. Die Sonne scheint über den Julischen Alpen und die Alpen-Anemonen blühen. Auf einem Steg am Jasna See in Kranjska Gora sitzen kichernd drei Mädchen mit ihren Smartphones und lassen die Beine über dem kristallklaren Wasser baumeln. Im See geben sich die Kröten im warmen Sonnenlicht dem Liebesspiel hin. Im Ort laden schon die Freisitze zu einem Espresso ein. Und selbst in Tarvis im benachbarten Friaul hat Giampaolo Macoratti in der Gelateria neben der Pfarrkirche an diesem Wochenende heuer zum ersten mal sein leckeres Eis gemacht. Der Schnee auf der Weltcupstrecke, der Podkorenpiste am Vitranc, wo sich Marcel Hirscher drei Wochen vorher seinen sechsten Gesamtweltcupgsieg und auch erneut die Kristallkugel für den »Riesentorlauf« sicherte, schmilzt unaufhaltsam dahin. Alles scheint sich an diesen letzten Märztagen rund um den Triglav schon auf den Frühling eingestellt zu haben. Dabei steht hier noch ein Großereignis des Wintersports an – der furiose Schlussakkord im Weltcup der Skispringer, das legendäre Skiflugwochenende von Planica.
Während auf acht der neun Schanzen größtenteils der grüne Mattenbelag zum Vorschein kommt, sind der Aufsprunghang und Auslauf der Flugschanze mit Hillsize 225 Meter bestens mit Schnee präpariert. Die Anlaufspur wird zum Schutz vor der Sonne stets sorgfältig abgedeckt. Die Veranstalter des Slowenischen Skiverbandes und die Organisatoren und Helfer vor Ort haben alles bestens für das Spektakel vorbereitet. Am samstäglichen Teamspringen wurde wie zum Dank dafür die Weitenmarke des Schanzenrekords von 248,5 Meter, die Peter Prevc 2015 setzte, gleich dreimal hochgesetzt: im Probedurchgang von Robert Johansson (NOR, 250,0 m) und im Finaldurchgang von Stefan Kraft (AUT, 251,0 m) und Kamil Stoch (POL) auf schließlich 251,5 Meter. Kraft als frischgebackener Weltrekordhalter mit 253,5 Meter in Vikersund hatte Johansson (252,0 m) dort schon vor Ablauf einer Stunde den Titel des amtierenden Weltrekordinhabers abgenommen.
Der sympathische Österreicher Stefan Kraft vom SV Schwarzach (Bezirk Pongau/Salzburger Land) untermauert auch zur letzten Weltcupstation in Planica mit zwei Siegen bei den Einzelspringen und Schanzenrekord beim Teambewerb seinen Anspruch auf den Pokal des Gesamtweltcups der Saison 2016/2017. Und das alles nach einer langen Saison, die nach der WM mit Premiere der norwegischen Raw Air Tour den Athleten in der letzten Weltcupperiode nochmals alles abverlangte. Den Raw Air Sieg holt sich Kraft ebenso wie den Doppelweltmeistertitel auf der Groß- und Normalschanze im finnischen Lahti. Die Kristallpokale des Gesamtweltcupsiegs (ab 137) und des Skiflugweltcups (ab 131) wiegen schwer in seinen Armen, denn die Fotografen wollen am Sonntag auch lange nach der Siegerehrung nicht vom Sieger ablassen. Der von der Kamerafront nicht nur einmal verlangte »Jaaaa!!!«-Schrei scheint Stefan Kraft aber auch selbst Freude zu machen. Mit ihm jubelt das ganze ÖSV-Team (ab 166) und seine Familie (ab 172) über die schönen Erfolge. Stefan Kraft stand in diesem Winter bei 25 von ihm absolvierten Weltcup-Einzelspringen 17 mal auf dem Siegerpodest, davon acht mal ganz oben. Dafür und für die Teamergebnisse fließen insgesamt 188.500 Schweizer Franken Preisgelder und 60.000 Euro Siegprämie bei der Raw Air Tournee auf sein Konto, so dass mehr als ein kleiner Urlaub mit Freundin Marisa gesichert ist.
Den Kristallpokal als Gewinner der Nationenwertung nahmen die Polen mit ihrem Trainer Stefan Horngacher in Planica entgegen (ab 158). Beim letzten Teamspringen der Saison (ab 55) kamen die polnischen Skiadler mit Zyla, Kubacki, Kot und Stoch auf Rang drei. Sieger wurde die Norweger mit Johansson, Forfang, Fannemel und Stjernen. Das DSV-Team mit Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Karl Geiger und Andreas Wellinger sorgt nicht nur mit dem zweiten Platz beim Teamspringen für Freude bei den Deutschen Fans. Bereits am Vortag beim Einzelspringen (ab 7) stehen mit Andreas Wellinger (Rang 2) und Markus Eisenpichler (Rang 3) gleich zwei Deutsche auf dem Podest. Beim letzten Weltcupwettbewerb der Saison, dem Einzel-Skifliegen am Sonntag (wetterbedingt nur ein Durchgang; ab 99), muss sich Wellinger erneut nur Stefan Kraft geschlagen geben. Er wird Vierter im Gesamtweltcup und Zweiter im Skiflugweltcup. Eisenbichler verpasst nur um 0,7 Punkte den Podestplatz, den die Skispringerlegende Noriaki Kasai (JPN) besteigt.
Nach diesem Saisonabschluss feiern die Sportler und ihre Teams, sicher auch das aus dem Land der aufgehenden Sonne. Jedenfalls kann der japanische Cheftrainer Tomoharu Yokokawa die Mengen Büchsenbier, die er aus dem »Mercator« in Kranjska Gora schiebt, unmöglich allein austrinken. Den Sieg im Feiern außerhalb der Wertung gewinnen in der Oberkrain die norwegischen Fans, die sich angesichts des moderaten Preisniveaus dort im Schlaraffenland wähnen, wo »Laško«-Bier und »Slivovka« fließen. Athleten, Betreuer und Fans haben sich nun eine Wintersportpause verdient und können jetzt den Frühling genießen.
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Impressionen aus Kranjska Gora ab Bild 1
24.03.2017 Skifliegen Einzel ab Bild 7
25.03.2017 Skifliegen Team ab Bild 55
26.03.2017 Skifliegen Einzel ab Bild 99
26.03.2017 Siegerehrung Skiflugweltcup ab Bild 131
26.03.2017 Siegerehrung Gesamtweltcup ab Bild 136
26.03.2017 Siegerehrung Team Gesamtweltcup ab Bild 155
26.03.2017 Team Österreich ab Bild 166, Familie Kraft ab Bild 172
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Online Magazin (2017), Skispringen
Vogtlandschanzen
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DSV Milka Schülercup
Klingenthal, 13.–15.01.2017. Der VSC Klingenthal ist am Wochenende Gastgeber für 75 junge Wintersportler aus ganz Deutschland. Die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2000 bis 2003 kämpfen um wichtige Punkte im DSV Milka Schülercup. Zu den Starten gehören mit Toni Eichelberger, Moritz Lehmann, Jenny Nowak und Alexandra Seifert auch vier Nachwuchsathleten des VSC Klingenthal.
Gesprungen wird auf der kleinen Vogtlandschanze (HS 68). Freitag ab 13.00 Uhr ist offizielles Training, Samstag um 9.30 Uhr und Sonntag um 9.00 Uhr beginnen die Probedurchgänge, anschließend die beiden Wettkämpfe.
Der VSC bittet alle Interessenten, den großen Parkplatz auf dem Kamm in Mühlleithen zu nutzen, von da den ausgeschilderten Wanderweg zu den Vogtlandschanzen zu nutzen.
Etwa die Hälfte der talentierten Athletinnen und Athleten startet in der Nordischen Kombination. Für sie steht an beiden Tagen nach dem Springen noch der Langlauf an. Samstag ermitteln sie ihre Sieger ab 15.00 Uhr über 6 Kilometer in einem Gunderson Wettbewerb.
WINTERSPORT: Der VSC freut sich aber nicht nur auf die jungen Springer und Kombinierer, sondern auch auf viele Wintersportler, die rund um den Aschberg bei besten Wintersportbedingungen auf Brettern, Snowboard und Schlitten ihren Spaß haben können. Sämtliche Loipen sind gespurt bzw. präpariert. Lediglich während des Wettkampfs gibt es Samstag und Sonntag nachmittags am Skistadion in Mühlleithen einige Einschränkungen.
Am Skihang in Mühlleithen ist der Schlepplift täglich ab 10 Uhr in Betrieb, freitags samstags und dienstags bis 21 Uhr bei Flutlicht, sonst bis 17 Uhr.
AUSFLUGSTIPP: Ab Samstag kann auch die Sparkasse Vogtland Arena wieder zwischen 10 bis 16 Uhr besucht und bis 15.30 mit der Erlebnisbahn WieLi zum Schanzenturm gefahren werden.
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Tino Krause mit dem Pistenbully in Mühlleithen
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Klingenthal freut sich auf kleine und große Wintersportler
Klingenthal, 05.01.2016. Endlich heißt es in Klingenthal wieder: Ski und Rodel sehr gut! Dafür verantwortlich ist zum einen Frau Holle, zum anderen sind es Mitglieder, Mitarbeiter und Helfer des VSC Klingenthal. Sie sind im Einsatz, um Skihang, Loipen und Schanzen zu präparieren. „Wir freuen uns auf viele kleine und große Wintersportler am Wochenende“, lädt VSC-Vizepräsident Marcus Stark ein.
ASCHBERGSKISPIELE. Der Wintersport-Nachwuchs kann sich freuen: die Aschbergskispiele können wie ausgeschrieben stattfinden. Mehr als 200 Mädchen und Jungen wollen am Samstag nach Klingenthal kommen, um innerhalb des Sachsenpokals und der Vogtlandspiele Wettbewerbe im Langlauf, in der Nordischen Kombination und im Skispringen auszutragen. Auf den drei Aschbergschanzen K 12, K 25 und K 40 wird Samstag ab 8.30 Uhr gesprungen, um 10.00 Uhr beginnen mit dem Prolog die Langlauf-Wettbewerbe im Skistadion Mühlleithen.
LANGLAUFLOIPEN. Doch nicht nur die kleinen Wintersportler kommen auf ihre Kosten, auch für die großen sind die Bedingungen hervorragend. So können Freizeitsportler auf ihre Langlaufbretter steigen und sich auf der Waldautobahn, wie die Kammloipe genannt wird, auspowern. Mit den großen Pistenpullis wurde die Loipe von Mühleiten aus sowohl in Richtung Johanngeorgenstadt also auch in Richtung Schöneck für Skater und klassische Langläufer präpariert. Auch die Loipen rund um den Kiel sind für den Ansturm der Langläufer vorbereitet. Der VSC weist darauf hin, dass einige Strecken direkt am Skistadion in Mühlleithen am Samstag nur für die Wettkämpfe genutzt werden können.
SKI ALPIN. Auch der Lifthang in Mühlleithen bietet beste Bedingungen für Abfahrer, Snowboarder und Rodler. Der Schlepplift ist täglich ab 10 Uhr in Betrieb, Freitag, Samstag und Dienstag kann bis 21 Uhr auch unter Flutlicht gefahren werden, die anderen Tage bis 17 Uhr. Natürlich lädt auch die „Gletscheralm“ zur Apres-Skiparty ein.
HIGHLIGHT GROSSSCHANZE. „Das sportliche Vergnügen im Schnee kann auch mit einem Besuch der Sparkasse Vogtland Arena verbunden werden“, betont Marcus Stark. Täglich ist von 10 bis 16 Uhr geöffnet, bis 15.30 Uhr kann man mit der Erlebnisbahn WieLi zum Schanzenturm fahren.
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2016 – Nr. 84
Das Themenheft Nr. 84, die Klingenthaler Weltcup-Chronik – Skispringen 2016, ist am 21. Dezember 2016 erschienen. Der Weltcup-Pressesprecher des Klingenthaler Veranstalters VSC, Sascha Brand, erinnert an die spannenden Skisprungwettbewerbe Anfang Dezember 2016 in der Sparkasse Vogtland Arena, die mit einem Team-Weltcup und einem Einzel-Weltcup die Zuschauer begeisterten. Mit vielen Fotos gibt das Heft einen umfassenden Rückblick über dieses Spitzensport-Ereignis in Klingenthal.
> Verkaufsstellen> Online-Shop der Sparkasse Vogtland ArenaKlingenthal Magazin 84 (2016)
Domen Prevc
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Domen Prevc gewinnt Skisprung-Weltcup in Klingenthal
Klingenthal, 04.12.2016. Der Slowene Domen Prevc hat den Einzelweltcup der Skispringer in Klingenthal gewonnen. Der 17-jährige setzte sich vor dem Norweger Daniel-André Tande und Stefan Kraft aus Österreich durch. Bester Deutscher war vor mehr als 7.000 Zuschauern Markus Eisenbichler auf Rang sechs.
Domen Prevc stand Weiten von 140,0 und 141,0 Metern und kletterte im Finale noch vom vierten auf den ersten Platz. Dabei profitierte er vom verpatzten Finalsprung der beiden Polen Maciej Kot und Kamil Stoch, die nach dem ersten Durchgang das Feld noch angeführt hatten, sich letztlich aber mit den Plätzen fünf und vier zufrieden geben mussten. Prevc sagte anschließend: »Mit dem Sieg hätte ich nach dem ersten Durchgang nicht mehr gerechnet, aber das Podest war in Reichweite. Ich bin sehr glücklich heute.«
»Das Ergebnis ist sehr wichtig für die gesamte Mannschaft, nachdem es bislang nicht optimal lief«, freute sich Daniel-André Tande. »Es fühlt sich gut an, dass meine Sprünge wieder funktionieren.«
Auch der Österreicher Stefan Kraft wäußerte sich zufrieden: »Es war ein richtig gutes Wochenende für uns. Mit dem Podest hatte ich nach meinem Sprung eigentlich nicht mehr gerechnet.«
Die deutschen Adler konnten dagegen nicht ganz an die Leistung vom Teamwettbewerb anschließen, den sie am Samstag noch auf Rang zwei beendet hatten. Weltmeister Severin Freund wurde Elfter, Karl Geiger und Richard Freitag sprangen auf die Ränge 14 und 15. Mit Stephan Leyhe, Andreas Wellinger auf den Plätzen 19 und 27 gelang zwei weiteren DSV-Adlern der Sprung in die Punkteränge.
AUSZEICHNUNG. Während sein kleiner Bruder Domen am Sonntagabend als strahlender Sieger des Einzelwettbewerbes glänzte, war die Stimmung bei Weltcupgesamtsieger Peter Prevc ziemlich gedrückt. Nach Platz 22 sagte der Slowene: »Ich bin wütend auf mich und sehr enttäuscht mit diesem Ergebnis.« Am Ende des Tages gab es dann doch noch ein kleines Lächeln beim überragenden Flieger der Vorsaison: Im Anschluss an die Siegerpressekonferenz bekam Prevc von Weltcup-Pressesprecher Sascha Brand die Trophäe für den »Nordischen Skikönig des Jahres« überreicht. Gewählt wurde er von den Mitgliedern der Journalistenvereinigung »Forum Nordicum«.
EHRUNG. Auch bei diesem Weltcup der Skispringer wurde in der Sparkasse Vogtland Arena wieder eine »Helferin der Veranstaltung« ausgezeichnet. Diesmal war es Janine Weidlich. Die 33-jährige Klingenthalerin arbeitet im Alltag im Eingangsgebäude der Arena und empfängt die Tagesbesucher. Bei den Weltcupveranstaltungen ist sie hauptverantwortlich für den VIP-Bereich an der Großschanze. Die Arbeit beginnt dabei meist Monate vor den Events mit Planungen und Bestellungen. Am Weltcupwochenende selbst war Janine Weidlich auch für das leibliche Wohl der Ehrengäste verantwortlich.
KOOPERATION. Die Skisprung-Anlage in Klingenthal wird für mindestens ein weiteres Jahr den Namen »Sparkasse Vogtland Arena« tragen. Das gaben Marko Mühlbauer, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Vogtland, Rolf Keil, Landrat des Vogtlandkreises und Alexander Ziron, Geschäftsführer der Sparkasse Vogtland Arena Vermarktungsgesellschaft während des Skisprung-Weltcups am Sonntag bekannt. Die Sparkasse Vogtland zählt bereits seit Eröffnung der Vogtland Arena in Klingenthal zu den treuesten Partnern, seit 2015 ist sie deren Namensgeber.
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Polnisches Siegerteam: Kubacki, Zyla, Stoch und Kot
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Polen gewinnt Team-Weltcup vor Deutschland und Österreich
Klingenthal, 03.12.2016. Polen hat vor Deutschland und Österreich den Teamwettbewerb beim FIS Weltcup Skispringen in Klingenthal gewonnen. Mehr als 7.300 begeisterte Fans erlebten bei besten äußeren Bedingungen einen spannenden Wettkampf. Norwegen, Slowenien und Tschechien folgen auf den Plätzen.
Für Polen sicherten Piotr Zyla, Kamil Stoch, David Kubacki und Maciej Kot mit 1128,7 Punkten einen recht überlegenen Sieg. In der Pressekonferenz konnte man so seit langem einmal wieder einen lachenden Kamil Stoch erleben. „Das ist natürlich ganz toll, dass wir als Mannschaft heute eine so starke Leistung gezeigt haben. Es zeigt, dass es bei uns wirklich wieder aufwärts geht“, so der Doppel-Olympiasieger.
Um Platz zwei gab es einen außerordentlich spannenden Kampf zwischen Deutschland und Österreich, den Markus Eisenbichler, Andreas Wellinger, Richard Freitag und Severin Freund mit 1087,2 Punkten hauchdünn für sich entscheiden konnten. Nach zwei Siegen in den vergangenen beiden Jahren in Klingenthal war Richard Freitag mit Platz 2 zufrieden. „Unsere Sprünge werden immer besser. Die Stimmung in der Truppe ist gut. Ich bin froh, dass ich heute meine bisher besten Sprünge in der Saison gezeigt habe. Hier in Klingenthal, bei dem sportlich fairen Publikum, macht es immer wieder Spaß zu springen.“
Um gerade mal 0,5 Punkte musste sich die österreichische Mannschaft mit Michael Hayböck, Stefan Kraft, Andreas Kofler und Manuel Fettner mit dem dritten Platz zufrieden geben. Andy Kofler war damit aber mehr als glücklich. „Dass wir auf den dritten Platz gesprungen sind, freut uns sehr. Es zeigt, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich selbst bin natürlich mehr als froh, dass ich es wieder in die Mannschaft geschafft habe und so auch mal wieder auf dem Stockerl stehen konnte“, so der Österreicher.
Den weitesten Flug des Tages sahen die Fans von Domen Prevc aus Slowenien, der nach 145 Metern landete.
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Kamil Stoch
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Kamil Stoch gewinnt Qualifikation
Klingenthal, 02.12.2016. Kamil Stoch hat die Qualifikation zum Einzelwettbewerb beim Skisprung-Weltcup in Klingenthal gewonnen. Vor begeistertem Publikum setzte sich der Pole mit seinem Sprung auf 139,0 Meter deutlich vor dem Überraschungszweiten Voijtech Stursa aus Tschechien durch. Kamil Stoch erhielt von Maximilian Rühling, Juniorchef von Rühling Shop + Objekt Weimar, den 2.000-Euro-Scheck als Sieger der Qualifikation.
Richard Freitag sorgte bei seinem Heimspiel für Jubel und sprang mit 129,0 Metern auf Platz drei. Der deutsche Meister David Siegel wurde Vierter, Markus Eisenbichler Sechster. Auch Stephan Leyhe und Andreas Wellinger schafften auf den Rängen 11 und 28 den Sprung in den Wettkampf. Severin Freund war als Weltcupführender bereits vorqualifiziert, zeigte mit 134,0 Meter eine solide Leistung.
Die weitesten Flüge des Tages gelangen dem Slowenen Domen Prevc und Vorjahressieger Daniel-Andre Tande aus Norwegen mit jeweils 140,0 Metern.
Vor dem Einzelwettbewerb steht am Samstag, 03.12.2016, aber zunächst der Mannschaftswettkampf auf dem Programm. Ab 15.00 Uhr werden Markus Eisenbichler, Richard Freitag, Andres Wellinger und Severin Freund die deutschen Farben vertreten. Der Einzelwettbewerb am Sonntag, 04.12.2016, beginnt 13.30 Uhr mit dem Probedurchgang.
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Richard Freitag
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Weltcup Skispringen 2016 in Klingenthal
Donnerstag, 01.12.2016, Welcome-Partyab 18 Uhr Weltcuperöffnung Marktplatz Klingenthal – Eintritt frei
Freitag, 02.12.2016, Offizielles Training/Qualifikation14.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
15.30 Uhr Offizielles Training (zwei Sprünge)
18.00 Uhr Qualifikation für den Einzelwettbewerb am 04.12.
anschließend Weltcup-Party im Festzelt
Samstag, 03.12.2016, Weltcup Team-Wettbewerb12.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
15.00 Uhr Probedurchgang
16.10 Uhr Sprunglauf 1. Wertungsdurchgang
17.20 Uhr Sprunglauf Finaldurchgang
anschließend Siegerehrung
anschließend Weltcup-Party im Festzelt mit Mr. Feelgood
Sonntag, 04.12.2016, Weltcup Einzel-Wettbewerb11.00 Uhr Einlass in die Sparkasse Vogtland Arena
13.30 Uhr Probedurchgang
15.00 Uhr Sprunglauf 1. Wertungsdurchgang
16.15 Uhr Sprunglauf Finaldurchgang
anschließend Siegerehrung
Änderungn vorbehalten. > Website des Veranstalters
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Gerd Siegmund
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Gerd Siegmund & Dirk Thiele bei AVIA TV
Erst zum Sommer Grand Prix Anfang Oktober wurde Dirk Thiele vom Klingenthaler Bürgermeister Thomas Hennig für seine Verdienste um das Skispringen in Klingenthal in der Sparkasse Vogtland Arena geehrt. Gerd Siegmund und Dirk Thiele waren lange Zeit die Stimmen zum Skispringen beim Sender Eurosport. Eine neue Zusammenarbeit gibt es mit dem Energiekonzern AVIA, der auch Sponsor im FIS Weltcup sowie des DSV-Adlers Marinus Kraus ist. Wer also auf die Dialoge und Interviews der beiden Skisprungexperten auch künftig nicht verzichten will, kann jetzt online bei AVIA TV einschalten. Dort moderieren Gerd Siegmund und Dirk Thiele den SkisprungTalk — am 2. und 3. Dezember 2016 vom Weltcup in Klingenthal sogar Livestreams.
> YOUTUBE VIDEOSendung vom 03.12.2016. AVIA TV Skisprung Talk mit Gerd Siegmund und Dirk Thiele (Live) 19:00 Uhr bis 19:45 Uhr mit den Gästen Heinz Kuttin (Cheftrainer der österreichischen Skisprung-Nationalmannschaft), Werner Schuster (Bundestrainer der Skisprung-Nationalmannschaft) und Alexander Stöckl (Cheftrainer der norwegischen Skisprung-Nationalmannschaft)
> YOUTUBE VIDEOSendung vom 02.12. 2016. AVIA TV Skisprung Talk mit Gerd Siegmund und Dirk Thiele (Live) 20:15 Uhr bis 21:00 Uhr mit FIS Renndirektor Walter Hofer als Gast
> YOUTUBE VIDEOAVIA TV Vorschau-Clip aus Klingenthal
Online Magazin (2016)
> Skispringen > AVIA TV bei YouTube
Maciej Kot
© Thomas Lenk
Fotogalerie Sommer Grand Prix 2016

02.10.2016. Der Pole Maciej Kot vom AZS Zakopane nahm am 2. Oktober in der Sparkasse Vogtland Arena gleich zwei Pokale entgegen. Er gewann das Finale des FIS Sommer Grand Prix im Skispringen in Klingenthal vor seinem Landsmann Kamil Stoch und dem Slowenen Peter Prevc. Außerdem erhielt er eine Trophäe als Gesamtsieger der Sommerserie. Zweiter im Gesamtklassement wurde der DSV-Skiadler Andreas Wellinger vom SC Ruhpolding, Dritter der Pole Kamil Stoch.
An diesem 2. Oktober 2016 hatten die Athleten einen langen Tag. Die Fotogalerie zeigt die Springer auf der Schanze bei ihren vormittäglichen Trainingssprüngen (ab Bild 1). Nach der Qualifikation eröffneten die Fahnenkinder, die den Aufsprunghang hinunterfuhren und die teilnehmenden Nationen begrüßten, unter der Anleitung der Trainer Bernd Karwofski und Bernd Glaß den Wettkampf (ab Bild 106). Arena-Moderator Jan Meinel konnte auf der Bühne Gäste begrüßen (ab Bild 136): den sächsischen Innenminister Markus Ulbig, den Landtagsabgeordneten Sören Voigt, den Bürgermeister der Stadt Klingenthal, Thomas Hennig, und den langjährigen Eurosport-Kommentator Dirk Thiele. Thiele wurde für sein Engagement für den Skisprungstandort Klingenthal als symbolischer »Helfer der Veranstaltung« geehrt. Zeigte sich das Wetter an diesem Tag größtenteils angenehm, so kamen bereits bei den letzten Springern Regentropfen vom Himmel und die Siegerehrung (ab Bild 178) musste gar in strömendem Regen abgehalten. Ein reibungsloser Ablauf bescherte aber schlussendlich dem Publikum, dem Veranstalter und den Sportlern ein tolles Finale des Sommer Grand Prix 2016.
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